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Roberta Albertoni hat Junioren-EM im Visier

Roberta AlbertoniBeim Dreiländertreffen Deutschland - Italien - Frankreich in Hamburg feierte Roberta Albertoni (Atl. Valsugana) ihr Debüt in der italienischen Junioren - Nationalmannschaft. Die 17-Jährige überzeugte dabei mit einer neuen Hallen-Bestzeit über 60 m Hürden (8,80 Sekunden). Nun hat die Boznerin die Junioren-EM in Tallinn im Juli 2011 im Visier. Sie kann sich  sowohl im Siebenkampf als auch über 100 m Hürden Chancen ausrechnen.

 

Bei ihrem Debüt im Nationaltrikot gelang der jungen Boznerin eine neue persönliche Bestzeit:  Die 17-jährige lief in der Halle von Hamburg die 60 m Hürden in 8,80 Sekunden. Damit verbesserte sie sich  um fünf Hundertstel. Die frisch gebackene Junioren-Italienmeisterin belegte Platz fünf.

Roberta Albertoni - ihr Vater stammt aus Jamaika, die Mutter aus Bozen - ist in Berlin geboren und hat einige Jahre lang in München gelebt. Seit mehr als fünf Jahren betreibt sie Leichtathletik, zuerst bei SAF Bozen, dann bei CSS Bozen. Seit Januar 2011 startet sie für Atl. Valsugana, wo sie von Walter Groff trainiert wird.

Die Mehrkämpferin hat sich erst seit dieser Saison auf den Hürdensprint konzentriert. Dafür sind ihre Fortschritte beachtlich. In Innsbruck begann sie die Saison mit 9,44 Sekunden, in Hamburg schaffte sie 8,80 Sekunden.

Vor drei Wochen gewann die groß gewachsene Athletin (1,80 m)  in Ancona über 60 m Hürden in 8,85 Sekunden den U20-Italienmeistertitel. Der Lohn dafür war die Einberufung ins Nationalteam. Albertoni bedankte sich mit der neuen persönlichen Bestzeit von 8,80.

In Hamburg bestritten die Hürdensprinterinnen zwei Zeitläufe. Im zweiten erzielte Albertoni von einer leichten Verletzung gahandicapt 8,94 Sekunden. In der Addition beider Läufe belegte die Boznerin schließlich Rang fünf  vor Teamkollegin Silvia Zecchi.

Roberta Albertoni


Albertoni begann die Saison als Mehrkämpferin und holte auf Anhieb eine Medaille bei der Hallen-Italienmeisterschaft,  nun hat sie aber auch die 100 m Hürden im Auge. Die EAA-Norm für Tallinn liegt bei 14,30 Sekunden, eine Zeit die auch die beiden anderen Südtiroler Ausnahme-Hürdenläuferinnen Marion Kastl und Giada Busolli schaffen können. Der italienische Verband hat allerdings die Latte wie immer   etwas höher gelegt, sie liegt bei 14,10 Sekunden.

Im Siebenkampf beträgt das EAA-Limit 5050 Punkte, diese Marke gilt auch für den italienischen Verband Fidal. In Reichweite liegen für die Südtirolerinnen vielleicht auch die Normen über 200 m (EAA: 24,60, Fidal: 24,45) und über 400 m Hürden (EAA: 61,50, Fidal: 60,50).

Matteo Didioni muss für eine Estland-Teilnahme über 100 m die Marke von 10,70 (Fidal) bzw. 11,70 (EAA) unterbieten (21,60 bzw. 21,65 über 200 m). Eine Chance hat er natürlich auch in der Staffel.

 

 

 

 

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